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Pflegeanleitung Hydrokultur
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So funktioniert Hydrokultur
Ob Garten- oder Zimmerpflanze – für beide ist nicht Erde, sondern Wasser
das wichtigste Lebenselixier. denn das Wasser transportiert die Nährstoffe
zu den Wurzeln, die sie aufnehmen und weiterleiten. Bei Erdpflanzen wird das Wasser
in der Blumenerde gespeichert, Hydrokulturpflanzen dagegen haben ein spezielles
Wasserreservoir, das eine kontrollierte Versorgung über einen längeren
Zeitraum ermöglicht. So werden Gießfehler nahezu ausgeschlossen |
Giessen? Ein Blick genügt
Der Wasserstandsanzeiger zeigt drei Einteilungen: Optimum, Minimum und
Maximum. Optimum ist die Grenze, bis zu der frisches Wasser eingefüllt werden
darf. Von dort sinkt der Wasserspiegel bis Minimum und muss dann wieder bis Optimum
aufgefüllt werden. Lediglich die unterste Pflanztonschicht reicht in das
Wasserreservoir hinein und leitet die Feuchtigkeit zu den Wurzeln. Ist der Wasservorrat
erschöpft, trocknen die Pflanztonkügelchen langsam von oben nach unten
aus. Daher reicht die Feuchtigkeit im Pflanzton auch dann noch für ein paar
Tage, wenn der Wasserstand bereits auf Minimum steht. Nur in Ausnahmefällen
(z.B. Urlaub) bis zur Maximum-Marke gießen. |


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Düngen? Ganz einfach
Langzeitnährstoff z.B. Lewatit HD 50 von Bayer ist die bequemste
und sicherste Art der Düngung. Der Nährstoff versorgt Ihre Pflanzen
drei bis vier Monate lang automatisch mit allem, was sie für ein gesundes
Wachstum brauchen. Er wird einfach auf den Pflanzton gestreut und mit dem Gießwasser
eingespült – fertig.
Aber auch mit Flüssigdünger ist die Versorgung Ihrer Pflanzen sichergestellt.
Flüssigdünger ist je nach Jahreszeit alle 2 bis 4 Wochen anzuwenden.
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Pflegeanleitung SEMI-HYDROKULTUR
Bei diesem Kultursystem werden verschiedene Aspekte des Erd- und Hydrosystems
kombiniert. Die Pflanzen stehen in Erde oder einem Mineralischen Pflanzsubstrat.
Auf dem Boden des Behälters befindet sich ein Wasserreservoir aus Pflanzton
oder Mineralischem Pflanzsubstrat. Das Reservoir wird durch ein wasserdurchlässiges
Tuch vom Substrat getrennt (entfällt bei Verwendung von Mineralischem Pflanzsubstrat).
Die Wurzeln wachsen in das Reservoir. Die Pflanze holt sich Ihre Nahrung sowohl
aus dem Wasser als auch aus dem Substrat.
Giessen? Ein Blick genügt
Im 1. Monat die Erde von oben bewässern. Der Wasserstandsanzeiger
zeigt drei Einteilungen: Minimum, Optimum und Maximum. Maximum ist die Grenze,
bis zu der frisches Wasser eingefüllt werden darf. Nach 1 Monat System bis
Maximum füllen. Von dort sinkt der Wasserspiegel bis Minimum und muss dann
wieder bis Maximum aufgefüllt werden. Lediglich die unterste Pflanztonschicht
reicht in das Wasserreservoir hinein und leitet die Feuchtigkeit zu den Wurzeln.
Ist der Wasservorrat erschöpft, trocknet das Pflanzsubstrat langsam von oben
nach unten aus. Daher reicht die Feuchtigkeit im Substrat auch dann noch für
ein paar Tage, wenn der Wasserstand bereits auf Minimum steht.
Düngen? Ganz einfach
Flüssigdünger ist je nach Jahreszeit alle 2 bis 4 Wochen anzuwenden.
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